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Künstlervereinigung Bremgarten im holländischen Fernsehen.
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Künstlervereinigung Bremgarten mit Visionen

Die gemeinnützige Künstlervereinigung hat als Zweck die Förderung der Kunst in Bremgarten, im Freiamt und Umgebung. Ein Zweck, der durch Planung und Durchführung künstlerischer Aktionen wie Ausstellungen erreicht werden soll sowie durch Projekte, die zur Bereicherung der künstlerischen Landschaft und zu einer qualitativ hochwertigen Auseinandersetzung mit der Kunst in und um Bremgarten führen sollen.

Weiteres Ziel: Kunstschaffende sollen durch die Arbeit des Vereins unterstützt werden.

Eine zusätzliche schöne Zukunftsvision ist: Bremgarten soll zunehmend als Standort für Kunst über die Region hinaus an Bedeutung gewinnen. Eine bereits verankerte Kunstveranstaltung mit Ausstellung ist das „Malerische Bremgarten“, welches unter der Federführung unserer Präsidentin Frau Romy Latscha seit einigen Jahren regelmässig mit grossem Erfolg durchgeführt wird. Die Künstlervereinigung will nicht in Konkurrenz zu schon bestehenden Organisationen treten, sondern sucht ausdrücklich die Mitarbeit aller Kunst-Interessierten.

Vereinsmitgliedern bieten wir ein Programm mit jährlich mindestens vier Veranstaltungen sowie kurzfristig geplante Anlässe und Treffen!
Unsere Räumlichkeiten befinden sich an der Oberebenestr. 45 in Bremgarten West.
Wir verfügen über ein Atelier sowie einen Kursraum für kleinere Veranstaltungen und Workshops, in denen wir auch besonders Kinder gerne willkommen heissen. Diese Räumlichkeiten wurden speziell für unsere Bedürfnisse umgebaut.

Jermann- und frau ist bei der Künstlervereinigung Bremgarten herzlich willkommen!

Unser Atelier ist jeweils am 1. Freitagmorgen des Monats für Interessierte göffnet, um den Austausch und Kontakt zu pflegen, Anregungen zu diskutieren und Fragen zu beantworten!

Symphonie von Farbe, Bewegung und Musik

„Sommertraum“-Vernissage der Künstlervereinigung Bremgarten


Ein Bilder-Traum ist Wirklichkeit geworden, für Männer und Frauen: Ein Frauen-Akt beginnt sich zu drehen, zerteilt sich magisch in drei Teile und fliegt über die Leinwand wie von Geisterhand geführt. Und die Musik dazu lädt fast schon zum Tanzen ein. Erst recht, wenn der Männer-Akt sich sinnlich zur Musik von Solomon Burkes „Cry to me“ aus dem Film „Dirty Dancing“ (1987) bewegt. Allerspätestens da wünschte man sich die Kellnerin Cecilia zu sein, deren Sehnsucht es in Woody Allens „The Purple Rose of Cairo“ (1985) ist, dass ihr Filmheld aus der Leinwand heraustritt und mit ihr das Leben teilt. Wie ein Sog wird der Zuschauer hineingezogen in diese im wörtlichen Sinne phantastische Bilder- und Musikwelt, die zunehmend eine untrennbare Einheit bilden. Fliegende Schmetterlinge vor bunter Kulisse im grellen Schein des Sommerlichts, aus dem Bild heraustanzende Margerithen und überhaupt viele Blüten und Blumen. Sommersonnenlicht, das sich wie Goldregen auf dem Wasser spiegelt, die Wucht der Meeresbrandung, die sich am Felsen bricht. Eine Flusslandschaft mit einem roten Boot vor einem kleinen französischen Dorf.

Bilder zum Träumen, in Einzelteile zerlegt und wieder zusammengefügt. Aus ganz verschiedenen Perspektiven. Mit der passenden Musik wunderbar untermalt, die die beteiligten Malerinnen selber ausgesucht haben. In jedem Fall ein Gesamtkunstwerk, das am 1. und 2. Mai 2010 im Atelier der Künstlervereinigung Bremgarten anzuschauen war. Ja, mehr als das: mit zu erleben war. Ein Rausch aller Sinne, ein nahezu unaufhörlicher Tanz von Farbe, Bewegung und Musik. Ein Zusammenklang aller drei Elemente von bezwingender Eindringlichkeit. Von einer „lustvollen Arbeit, Körper entstehen zu lassen“, spricht Romy Latscha, die Präsidentin der Künstlervereinigung. „Zu sehen, wie sich die Körper vom Hintergrund lösen. Träumen fällt leicht.“ Und die Musik? Sie „trägt mich fort, nimmt mich mit ins Licht, zeigt den Weg zum Sommerglück, überwindet alles.“ Genau hier liegt der Schlüssel für diese ungewöhnliche Vernissage. Auch Barbara Meier, eine der Malerinnen, bringt dies poetisch zum Ausdruck: „Baden im Bild ist wie tauchen im Wasser oder fliegen im Wind.“ Denn „Kunst ist immer eine Symbiose, ein Zusammenspiel und macht alles möglich.“ Kunst also als eine dauernde Bewegung und Veränderung „vom Osten nach Westen, von Sonnenaufgang zu Sonnenuntergang. Denn das Trennende verbindet das Leben.“ Christine Honegger fasst dann diesen schönen „Sommertraum“ so zusammen: „Glück, Sonne, Ferien, Freiheit, wunderbares Gesamtbild, Farben, Kraft für den Alltag, Geniessen.“ Jetzt möchte der Zuschauer am liebsten selber in die Bilder eintreten.

Dass dieses Gesamtkunstwerk so bildmächtig in Szene gesetzt wurde, ist Willi Merk zu verdanken. Immerhin schon vor einem Jahr begannen die Vorbereitungen zu dieser Ausstellung. Miriam Kunz, seine Lebenspartnerin und Passivmitglied in der Vereinigung, hat diese Idee zu einer Digitalshow eingebracht. Am Ergebnis kann man sehen, dass alle acht Malerinnen begeistert mit gemacht haben. Von insgesamt 64 entstandenen Bildern fanden 23 ihren Weg in diese digitale Umsetzung der Sommerträume, die alle in der Ausstellung zu sehen waren. Jedes Bild auf seine Weise zeigt die grosse Spannbreite der Themenbearbeitung und des Könnens aller acht. Und Willi Merk hat es in fast 400 Stunden Arbeit geschafft, die Gefühlswelt, die Träume und Inspirationen der acht Malerinnen mitreissend, lebendig und bildmächtig den Zuschauern sehr nahe zu bringen. Man konnte nach der Vorführung die originalen Bilder mit ganz neuen, mit ganz anderen Augen anschauen.

Vielleicht ist dies ganz grundsätzlich das Anliegen der gemeinnützigen Künstlervereinigung Bremgarten, die sich am 5. September 2008 gegründet hat und zur Zeit 35 Mitglieder hat. Geht es ihr doch um die Förderung der Kunst in Bremgarten, im Freiamt und in der Umgebung. Durch Ausstellungen und Projekte wie das Malwochenende „Malerisches Bremgarten“ am 26. und 27. Juni. Ausserdem sollen Kunstschaffende durch die Arbeit des Vereins unterstützt werden. Wie überhaupt Bremgarten als ein Standort für Kunst über die Region hinaus an Bedeutung gewinnen soll. Es ist diese besondere Art von „Gemeinschaft“, die, wie Christine Honegger sagt, „ein grosses Geschenk“ ist und „sehr inspirierend“ wirkt. Denn „unser Atelier ist wie eine Insel“. Auf der offenbar, so das Aktivmitglied Ursula Keller, „Lebensfreude pur“ herrscht, weil „Malen für mich experimentieren mit Farben und Formen“ ist. Zumal „Farbe“ nach Elisabeth Heiniger Wirz „Leben“ bedeutet, sie gar eine tiefe „emotionale Bedeutung“ hat. Offenbar so sehr, dass Sandra Mettler sich fragen kann, warum sie „Kunst lebt“? Weil sie „eine Herausforderung“ darstellt, „befreit und Freude macht“. Was Esthy Wullschleger genau so empfindet. Kein Wunder daher, dass die Präsidentin Romy Latscha am Ende sagen kann: „Zu erleben, wie Farben und Formen einem leeren Hintergrund Leben einhauchen, das ist gelebte Freude! Der Akt des Malens nimmt und gibt mir. Es ist eine Auseinandersetzung mit mir selbst!“ Da hilft dann nur noch der Beitritt. www.bremg-art.ch und www.a-z.ch/vereine

Thomas Schnelling (TS)